| Ostern 1946 | Schüler und Lehrer halten wieder Einzug in ihre Goetheschule. Die Trennung in Goetheschule (Jungen) und Goetheschule (Mädchen) wird aufgehoben. Die Schule umfasst nunmehr 42 Klassen und 1926 Kinder. 23 Lehrkräfte erfüllen 67% des Unterrichtssolls. Der Ernährungszustand der Kinder ist katastrophal. Die ständige Krankheitsziffer steigt. Schulspeisung wird eingerichtet. |
| 1948 | Währungsreform - das Schulleben stabilisiert sich. Es geht nicht mehr nur darum, dass unterrichtet wird, sondern neuen pädagogischen, didaktischen und methodischen Überlegungen wird Raum gegeben. |
| Ostern 1949 | Da die Schülerzahlen stark anwachsen, wird die Schule wird in zwei Organisationseinheiten aufgeteilt, die Goetheschule für Mädchen und die Goetheschule für Jungen. |
| 1950 | In Übereinstimmung beider Schulzweige werden versuchsweise die ersten Koedukationsklassen eingerichtet. |
| 1952 | In der Goetheschule wird die Ganzwort - Ganzsatz - Methode erprobt. |
| 1958 | Der erste Schulkindergarten der Stadt Goslar wird in der Goetheschule eröffnet. |
| 1962 | Die Jungen- und Mädchenschule werden wieder zusammengelegt. |
| 1966/67 | Durch Kurzschuljahre wird der Beginn des Schuljahres auf den 1. August eines jeden Jahres verlegt. |
| 1967 | Aus der Volksschule wird die Grund- und Hauptschule Goetheschule. |
| 1968 | Chronisches Lehrerfehl: Das bedeutet zu volle Klassen, Unterrichtsausfall. |
| 1969 | Reaktivierung ehemaliger Lehrerinnen, die aus familiären Gründen aus dem Schuldienst gegangen sind. Ausbildungsgänge für Ersatzlehrkräfte mit ansatzweisem Lehrerstudium oder Studium in einer verwandten Fachrichtung laufen auch an der Grundschule Goetheschule. |
| 1972 | Schulraumnot in Goslar. An der offenen Seite des Schulhofes wird ein Neubau mit 11 Klassenräumen errichtet, die später zu Funktionsräumen umgestaltet werden können. Nach Fertigstellung ziehen Klassen anderer Schulen ein. Der starke Zuzug türkischer Gastarbeiter macht die Einrichtung einer türkischen Vorbereitungsklasse notwendig. Ein türkischer Lehrer wird eingestellt. |
| 1975 | Die ersten naturwissenschaftlichen Räume werden eingerichtet. |
| 1976/77 | Mit Beginn der Orientierungsstufe muss die Grundschule in das gerade leer gewordene Gebäude der Realschule Kornstraße umziehen. |
| 02.06.1983 1986 | Jubiläumsfeier: 50 Jahre Goetheschule. Die Grundschule zieht in das heutige Schulgebäude in die Kornstraße 91 um |
| 01.08.1989 | Teilnahme an dem Schulversuch "Ganztagsbetreuung" |
| 1989 | Sanierung der Turnhalle |
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| 1991 bis heute | |
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| 01.08.1991 | Die Schule wird aufgeteilt in Grundschule Goetheschule und Hauptschule Goetheschule |
| 1992 | Unsere Schule wird von Grund auf saniert. Rund eine Million DM haben die Stadt Goslar und das Land Niedersachsen für die angelaufene Renovierung des Altbaus bereitgestellt. Bereits vorher wurden für 500 000 DM die Turnhalle saniert und für 2 800 000 DM ein Neubau errichtet. |
| 01.07.1994 | Der Umbau der Grundschule ist abgeschlossen. Für Schulamtsdirektor Joachim Stübig ist es ein Beweis, dass man aus alten Gebäuden etwas machen kann, ohne Vorhandenes zu verbiegen: „Die Schule kann sich sehen lassen.“ Umrahmt wird die Feierstunde von Schülerinnen und Schülern der 2. und 3. Klasse, die für ihre Darbietungen viel Beifall erhalten. Mit einem bunten Programm gestalten Kinder und Lehrer der Schule ein fröhliches Schulfest, das mit dem Aufstieg bunter Luftballons endet. |
| 1994 | Ende des Schulversuches „Ganztagsbetreuung“ mit Ablauf des Schuljahres 1993/94. Mit dem Schuljahr 1994/95 wird die Goetheschule zur „Vollen Halbtagsschule“ umgewandelt. Erstmals wird diese Schulform somit auch in Goslar angeboten. Für die Schüler bedeutet dies künftig eine Rundumbetreuung von 8.00 bis 13.00 Uhr. Die Kinder sind dabei ständig unter pädagogischer Betreuung. Neben dem Unterricht gibt es Spielpausen, Angebote an Arbeitsgemeinschaften und Anderes. Die Umwandlung wurde von dem SPD-Landtagsabegeordneten Sigmar Gabriel unterstützt, der sich für eine Genehmigung beim Kultusminister eingesetzt hat. |
| 2007 | Büsche statt Beton, Astern statt Asphalt: Die Grundschule will keine „Null-Acht-Fuffzehn“-Lösung für ihren Problem-Schulhof haben, sondern orientiert sich an den Ideen der Holunderschule. Mit bis zu 50 000 Euro rechnet Schulleiter Lutz Baumann, der viel über Eigenleistung der Lehrer und Eltern, aber auch eine Menge per Sponsoren hereinholen will und muss. |
| 02.06.2007 | Bei einem Schulfest wird die Holunderschule vorgestellt. Zwischen 11 und 14 Uhr warten ein Basar, Musik, Spiele, jede Menge Überraschungen sowie Essen und Trinken auf die Besucher. So backen etwa die türkischen Mütter am Lehmofen Spezialitäten aus ihrer Heimat.Etwa 3000 Euro werden an diesem Samstag für die Holunderschule eingenommen. |
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| Sept. 2007 | Mit dem Projekt „Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule“ stärkt das Land Niedersachsen die Bildungs- und Erziehungsarbeit von Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit Grundschulen. Die Grundschule Goetheschule, die Kindertagesstätten Kunterbunt, Zum Frankenberge und Zum Markte haben sich zusammengeschlossen, um das Jahr vor der Einschulung genauer zu beobachten und auszuwerten. Unser Ziel ist es, den Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule im Sinne der Kinder und aller anderen Beteiligten, besser zu gestalten. |
| August 2008 | Rektor Bernd Jäckel wechselt von der Grundschule Harlingerode an die Grundschule Goetheschule Goslar und wird neuer Schulleiter der Goetheschule. Lutz Baumann (zwischenzeitlich kommissarischer Schulleiter) übernimmt wieder die Aufgabe des Konrektors. |
| 2008/09 | Im Herbst 2008 sowie im Frühsommer 2009 werden an Aktionstagen Pflanz- und Baumaßnahmen unter reger Beteiligung der Eltern und Lehrkräfte auf dem Schulgelände durchgeführt. Der Holunderschulhof wird fertig gestellt. Mit einem Sommerfest vor den großen Ferien bedankt sich die Schule bei allen Sponsoren und Helfern für die großartige materielle und personelle Unterstützung. |
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Herbstferien 2009 | In den Herbstferien 2009 erhält die GS Goetheschule eine neue Heizungsanlage, die über einen Computer gesteuert wird. Auch das Warmwasser wird jetzt über die Anlage geregelt. Zum gleichen Zeitpunkt wird im Schulgebäude eine neue Schließanlage eingebaut. Klassenräume und andere Räume können wir jetzt wieder abschließen. |
Februar 2010
| Im Februar 2010 haben wir für unsere Außentüren auch eine neue Schließanlage bekommen. Statt Schlüssel benutzen wir nun Transponder.
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